Sie sind hier: Willy Brandt > Lebenslauf

Illustration

Lebenslauf

Willy Brandt 

Jahre eines Leben für die Politik


Willy Brandt 1980 auf dem heutigen Willy-Brandt-Platz in Unkel (Foto: B. Gelderblom)

1913 Geboren am 18. Dezember in Lübeck

1930 Mitglied der SPD, journalistische Tätigkeit

1933 Flucht über Dänemark ins Exil nach Norwegen

1937 Korrespondent im Spanischen Bürgerkrieg

1938 Ausbürgerung durch die Nationalsozialisten

1940 Nach der Besetzung Norwegens Flucht nach Schweden

1945 Korrespondent für die skandinavische Arbeiterpresse beim 
         Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess

1948 Wiedereinbürgerung

1949 Vertreter Berlins im Deutschen Bundestag (bis 1957, 1961)

1950 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (bis 1969)

1955 Wahl zum Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses (bis 1957)

1957 Wahl zum Regierenden Bürgermeister von Berlin (bis 1966)

1966 Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des 
         Bundeskanzlers in der Regierung der Großen Koalition (bis 1969)

1969 Wahl zum Bundeskanzler in der Koaliton aus SPD und FDP

1971 Friedensnobelpreis

1974 Rücktritt als Bundeskanzler

1976 Wiederwahl in den Deutschen Bundestag über die Landesliste NRW,
         Mitglied des Deutschen Bundestages bis 1992, Wahl zum Präsident
         der Sozialistischen Internationale (bis 1992)

1977 Vorsitz der Nord-Süd-Kommission (bis 1983)

1979 Mitglied des Europäischen Parlaments (bis 1983), Umzug nach 
         Unkel

1987 Rücktritt als SPD-Parteivorsitzender, Wahl zum Ehrenvorsitzenden

1992 Gestorben am 8. Oktober in Unkel am Rhein